Logopädische Praxis Kerstin Frisch in Heidenau und Dresden-Cotta

 

Was können wir?

Wir alle wissen, dass Kommunikation im Alltag wichtiger denn je geworden ist. Kann sich jemand nicht richtig ausdrücken oder wird von seinem Gesprächspartner nicht verstanden, können schnell Missverständnisse oder Frustrationen entstehen. Gesellschaftliche Isolation ist nicht selten eine Folge dessen.

Die logopädische Behandlung ist Teil der medizinischen Grundversorgung. Ziel der Behandlung ist, dem Patienten die sprachliche Kommunikation im Alltag zu ermöglichen bzw. seine sprechmotorischen Fertigkeiten zu stabilisieren, zu verbessern oder zu normalisieren. Zu einer logopädischen Behandlung gehören die Untersuchung des Patienten, die Behandlung seiner krankheitsbedingten Kommunikationsstörung sowie Maßnahmen zur Prävention.

In unseren Praxen in Heidenau und Dresden-Cotta sowei bei Hausbesuchen im Großraum Dresden werden Menschen jeden Alters mit organisch oder funktionell verursachten

  • Sprachstörungen,
  • Sprechstörungen,
  • Stimmstörungen,
  • Schluckstörungen und
  • Hörstörungen,

untersucht, therapiert und beraten.

Untersuchung. In enger Zusammenarbeit mit dem Arzt und auf dessen Verordnung wird die spezifische Vorgeschichte (Anamnese) und der Befund des Patienten eingehend erhoben, wozu eine Vielzahl von standardisierten Untersuchungs- und Testverfahren genutzt werden. Im Speziellen werden Artikulation, Wortschatz, Grammatik, Verstehen von Sprache, Schreib- und Leseleistungen, Atem-, Stimm- und Schluckfunktion getestet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung und der ärztliche Befund bilden zusammen die Grundlagen für die Auswahl der Behandlungsmethoden.

Therapie. Jede Therapie enthält neben spezifischen Übungen Gespräche über den Therapieverlauf und den zu erwartenden Erfolg, sowie Anleitungen zum selbstständigen Üben. Die Einbeziehung der Angehörigen in die Therapie findet dabei besondere Beachtung, denn häufig entstehen im familiären Alltag Konfliktsituationen durch unzureichende Kommunikation und daraus folgende Missverständnisse. Die Therapie erfolgt in der Praxis oder nach medizinischer Indikation im Hausbesuch.

Beratung. Die Beratung von Patient und Angehörigen ist Teil jeder störungsspezifischen Therapie und wirkt sich auf die Durchführung der Therapie und ihren Erfolg aus. Das Beratungsgespräch beinhaltet die Aufklärung über Ursache und Auswirkung der jeweiligen Kommunikationsstörung, informiert über die Inhalte und den Verlauf der Behandlung und gibt gezielte Hinweise zum verbesserten Umgang im Alltag. Aus dem Beratungsgespräch kann die Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team resultieren.

Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem die Untersuchung, Therapie und Beratung bei folgenden Störungsbildern:

  • Kinder mit angeborenen oder erworbenen Fehlbildungen im Gesichtsbereich, mit zentralmotorischen Körperbehinderungen oder mit Hörstörungen, zum Beispiel
    • Lippen-, Kiefer- oder Gaumenspalten
    • Myofunktionelle Störungen
    • Schluckstörungen
  • Kinder und Jugendliche mit Störungen im Spracherwerb, Sprachaufbau, der Aussprache oder mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten, zum Beispiel
    • Kinder mit organisch oder funktionell bedingten Stimmstörungen, zum Beispiel
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Redeflussstörungen, zum Beispiel
    • Poltern
    • Stottern
  • Jugendliche und Erwachsene mit Schädel-Hirn-Verletzungen, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall, welche dann eine Kommunikationsstörung zur Folge haben
  • Erwachsene nach vollständig abgeschlossener Sprachentwicklung, welche an einer neurologischen oder internistischen Erkrankung, wie Schlaganfall, Multiple Sklerose oder dem Parkinson-Syndrom, leiden, zum Beispiel
    • Aphasie
    • Sprechapraxie
    • Dysarthrie/Dysarthrophonie
    • Dysphagie
  • Erwachsene mit Stimmstörungen, die funktionelle oder organische Ursachen haben, z.B.
    • Hyper-/Hypofunktionelle Dysphonie
    • Recurrensparese
    • Rhinophonie
  • Erwachsene nach Kehlkopfoperation, zum Beispiel
    • Zustand nach Kehlkopfentfernung (Laryngektomie)
  • Erwachsene mit Artikulationsstörungen, welche durch Hochgradige Schwerhörigkeit oder Taubheit, wie bei einem Akustikusneurinom, hervorgerufen worden sind